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Arthur Knopf

Von Stadtwiki

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Arthur Knopf (geb. 25.11.1879 in Międzychód; gest. 29.10.1963 in Basel), Porträtfoto.jpg

Arthur Knopf (geb. 25.11.1879 in Międzychód; gest. 29.10.1963 in Basel)[1] war der Bruder der in Pforzheim geborenen jüdischen Konzertsängerin Betty Knopf, die ein Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung wurde und die „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) nicht überlebt hat. Bis zu Ihrer Einweisung in die Heilanstalt Illenau lebte Betty Knopf bei ihren Eltern in Freiburg, zuletzt bei der Mutter Rebekka Knopf. Arthur war der Bruder von Flora Schwarz; Antonie Toni Herz; Betty Knopf; Elsa Jacobson; Jeanette Jenny Friesner und Irma Rügländer (1'Levy). Als einziger Sohn von Sally Simon Knopf leitete er als Erbe seines Vaters Sally die Knopf AG in der Schweiz. Arthur Knopf kam 1938 ins KZ Dachau, konnte aber 1939 zusammen mit den übrigen Schwestern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Waren­häu­ser weiterhin bestanden. Als ob Sally Knopf es geahnt hätte: Seine zwischen 1890 und 1900 gegründeten Filialen in der Schweiz wurden in der NS-Zeit zu Zufluchtsorten seiner Kinder, die alle bis 1939 über die Grenze in die Schweiz flüchten konnten, außer Betty Knopf.

Einzelnachweise

  1. https://www.geni.com/people/Arthur-Knopf/6000000072604365835

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