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Elektro-Schifferdecker

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Firmenschriftzug in den 1950er-Jahren
Firmenschriftzug in den 1960er- und 1970er-Jahren
Firmenschriftzug in den 1980er-Jahren

Die Firma Elektro-Schifferdecker war ein Fachbetrieb für Elektroinstallationen und Hausgeräte-Kundendienst mit angeschlossenem Ladengeschäft für Elektrogeräte und Beleuchtungskörper.

Inhaltsverzeichnis

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum der Firma Elektro-Schifferdecker umfasste

Standorte

Firmensitz war zunächst in der Maximilianstraße 10 in der Pforzheimer Weststadt, 1949 erfolgte der Umzug in die Westliche Karl-Friedrich-Straße 94. Von 1961 bis 1986 befand sich der Betrieb in der Jörg-Ratgeb-Straße 19 an der Rossbrücke und anschließend in der Bismarckstraße 13 in der Pforzheimer Nordstadt.

Geschichte

Karl Schifferdecker (* 14.08.1890; † 7.06.1959) aus Brötzingen begann 1905 seine Lehre als Elektroinstallateur und legte 1925 erfolgreich die Meisterprüfung als Elektromeister ab. 1939 gründete er die Firma Elektro-Schifferdecker. Karl Schifferdecker gehörte jahrelang dem Vorstand der Elektro-Innung Pforzheim an.

1961 wurde der Betrieb von seinem Schwiegersohn Josef Herrmann (* 1912; † 2004), der zuvor schon Mitgesellschafter der offenen Handelsgesellschaft "Elektro-Schifferdecker & Co." war, als Alleininhaber übernommen.

1978 übernahm Hermann Wendt (* 26.06.1943 in Windbergen), der schon langjährig als Elektromeister in dem Betrieb tätig war, das Unternehmen. Die Firma wurde umbenannt in "Elektro-Schifferdecker Inh. Hermann Wendt".

1988 wurde die Firma aufgelöst.

Nachruf auf Karl Schifferdecker

Am Grabe eines angesehenen Meisters[1]

Gestern wurde auf dem Hauptfriedhof der im Alter von 69 Jahren verstorbene Elektromeister Karl Schifferdecker zur letzten Ruhe geleitet. Der bekannte Handwerksmeister, der jahrelang dem Vorstand der Elektro-Innung angehörte, hatte sich nach arbeitsreichem Leben vor einigen Jahren aus seinem angesehenen Betrieb zurückgezogen, der jetzt von seinem Schwiegersohn geführt wird. Es war ihm nicht vergönnt, die Zeit der Ruhe länger zu genießen. An seinem Grabe kam die hohe Wertschätzung, die der Verstorbene über seinen Berufskreis hinaus genoß, zum Ausdruck.

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Einzelnachweise

  1. Pforzheimer Zeitung: Am Grabe eines angesehenen Meisters. Ausgabe vom 10. Juni 1959.
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