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Margarethe Levis (Knopf)

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Margarethe Levis, geb. Knopf (geb. 17.10.1888 in Karlsruhe; gest. 30.7.1965 in New York), Porträtfoto.jpg

Margarethe Levis, geborene Knopf (geb. 17.10.1888 in Karlsruhe; gest. 30.7.1965 in New York). Seit 1934 führte sie als Alleinerbin nach dem Tod ihres Vaters Max Knopf im Oktober 1934 die Geschäfte des Pforzheimer Warenhauses "Geschwister Knopf" fort. Anfang April 1933 schreibt der Pforzheimer Anzeiger über den Boykott jüdischer Geschäfte in Pforzheim. Schon einige Zeit vor Beginn des Boykotts am 1. April 1933 um 10 Uhr hatten sich Menschenmengen vor dem Kaufhaus Geschwister Knopf versammelt und sich Posten der SA vor den Eingängen des Kaufhauses postiert. In einer Übersicht, die vom Badischen Finanz - und Wirtschaftsministerium erteilten Genehmigungen zur "Entjudung" von Warenhäusern, Kaufhäusern usw. betreffend, als Folge der Verordnung zur Anmeldung des Vermögens von Juden vom 26. April 1938, findet sich zum Pforzheimer Kaufhaus Geschwister Knopf folgende Angabe: Warenhaus Geschwister Knopf, Einzelinhaberin Frau Marg. Levis, geb. Knopf in Karlsruhe. Arische Erwerber - E. Laplow K.G. in Pforzheim, - erteilte Genehmigung - 19.11.1938 . Max' Tochter Grete, die den Betrieb nach Max führte, war gezwungen an Herbert Laplow KG aus Münster zu verkaufen. Margarethe Levis und ihrer Familie gelang im März 1941 die Flucht in die USA. Andere Familienmitglieder konnten außer Betty Knopf in die Schweiz fliehen.

Familie

Sie wurde als Tochter von Max Knopf und Paula Knopf geboren. Sie war die Schwester von Dr. Rudolf Hermann Knopf (geb. 11.11.1893 in Karlsruhe; gest. 19.4.1924 in Karlsruhe).

Einzelnachweise


Quelle

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