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Pulverturm

Von Stadtwiki

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Pulverturm Vaihingen/Enz
Der Pulverturm von Vaihingen
Der Pulverturm vom Parkpatz beim Stadtarchiv aus
Pulverturm

mit bis zu 3 m dicken Mauern.

Die Familien Gremp und Aschmann ließen 1492
„auf ihre Kosten einen steinernen Thurm
an der Enz aufbauen, und stifteten etliche messinge
Doppelhacken darauf“

Die Hackenbüchse, auch Arkebuse genannt, war im
15. Jahrhundert die Feuerwaffe (mit Luntenschloß)
des Fußvolks. Sie besaß Hacken zum Auffangen des
Rückstoßes an einer Mauer oder Lagergabel.
Mit Doppelhacken verschoss man doppeltschwere
Bleikugeln von 125 Gramm.

Der Pulverturm war Eckturm der Stadtbefestigung
und diente zur Lagerung des städtischen Vorrats an
Schießpulver. 1819 -1844 als Kriminalgefängnis
verwendet.

Der Pulverturm in Vaihingen an der Enz ist ein Eckturm der ehemaligen Stadtbefestigung und war ursprünglich ein Pulvermagazin.

Der Turm ist massiv, mit bis zu drei Meter dicken Wänden, gemauert. Er wurde im Auftrag der Familien Aschmann und Gremp 1492 erbaut. Später diente er als Gefängnis, Waschhaus, Schlachthaus, dann bis zu den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts als Obdachlosenunterkunft.

1992 wurde er saniert und ist seither für die Öffentlichkeit zugänglich. Heute ist er zusammen mit der Peterskirche ein Museum, in dem wechselnde Ausstellungen gezeigt werden.

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