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Christophallee 11 (Pforzheim)

Von Stadtwiki

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Haus Christophallee 11 in Pforzheim mit Wandbild („Frei-Ordnung“ des Markgrafen Christoph I. von 1491)

Das Haus Christophallee 11 in Pforzheim zeigt das Wandbild aus der Nachkriegszeit: „Frei-Ordnung“ des Markgrafen Christoph I. von 1491.

Geschichte

Am Marktplatz hatte sich im 13. und 14. Jahrhundert unter badischer Herrschaft eine bürgerliche Oberschicht aus Fernkaufleuten angesiedelt. Am Handel nahm auch die 1260 belegte jüdische Gemeinde Pforzheim teil, die „älteste der Markgrafschaft Baden“:[1] „Das aufblühende Kreditwesen brachte enormen Wohlstand und machte die Stadt zum überregionalen Wirtschaftszentrum.“[2] Das Pforzheimer Handelshaus Göldlin-Gößlin, die im Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim ihren Sitz hatte, gehörte ebenso wie später das Augsburger Handelshaus Fugger zur „reichsweiten Hochfinanz“.[3]

Als der Markgraf der Stadt Pforzheim Freiung und Ordnung verlieh, erhielt diese Bürgerschaft zahlreiche Privilegien. Nachdem jedoch das Handelshaus Gödlin nach Zürich zog, begann der wirtschaftliche Niedergang Pforzheims.

Einzelnachweise

  1. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
  2. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
  3. Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.

Literatur

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