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Edith Furchheimer

Von Stadtwiki

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Edith Furchheimer (geboren 17. September 1929 in Karlsruhe) war Schülerin in Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Diskriminierung

„Nach meinen sechsten Geburtstag begann ich in der Nordstadt-Schule (damals Adolf-Hitler-Schule) mit Fred Rothschild, Franz Maier und Stefan Süssmann für ungefähr sechs Wochen. Dann wurden wir zur Osterfeld-Schule überwiesen...“; gemeint ist das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule.

„...Kinder verschiedener Altersstufen waren in einem Raum. Wir wurden unterrichtet durch Fräulein David bis November 1938 (Kristallnacht), als das Gemeindehaus und die Synagoge von Vandalen zerstört wurden. Wir verbrachten nur eine kurze Zeit an der Osterfeld-Schule, dann wurden wir dort rausgeschmissen.“

Erinnerungen

Sie musste miterleben, wie in der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 Nazis ihren Großvater Serge misshandelten, der dann „schwer verletzt, blutend und halb bewusstlos im Schlafzimmer... am Boden lag…

Aus meiner Kindheit erinnere ich mich vor allem daran, dass es plötzlich nicht mehr erlaubt war, ins Kino zu gehen, in den Stadtgarten, in ein Museum usw.“

Am 14. November 1938 schlossen die Nazis das Schulgetto und damit die letzte Bildungsmöglichkeit für jüdische Kinder:

„Ich hatte keinen Unterricht von November (1938) bis Frühjahr 1939, als wir dann im März 1939 nach England gelangten...“

Flucht

Edith emigrierte 1939 mit ihren Eltern Lilli und Julius und den Großeltern Selma und Serge David über Großbritannien in die USA.

Erinnerung

Diesem Artikel fehlt ein Foto des „Stolpersteins“. – Wer ein passendes Bild hat, dessen Copyright-Bedingungen es erlauben, es im Stadtwiki zu verwenden, der lade es doch bitte hoch.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Edith Furchheimer am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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