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Lilli Braun

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Lilli Braun (geboren 1. Mai 1925 in Pforzheim) war Schülerin in ihrer Geburtsstadt Pforzheim und wurde Opfer der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Inhaltsverzeichnis

Verfolgung und Rettung

Lilli musste 1936 das Hilda-Gymnasium verlassen und das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder an der Osterfeld-Schule, besuchen:

„Wenn wir von Zuhause zur Osterfeld-Schule weggingen, hatten wir immer Angst, von älteren Schülern unangenehm in der Bahnhofsunterführung erwartet zu werden..“

Ihren Bruder Edgar verschleppten die Nazis 1943 aus Berlin in ein Vernichtungslager im Osten. Sie wurde mit ihrer Mutter Marta am 22. Oktober 1940 ins Lager Gurs deportiert. Die Nazis transportierten ihre Mutter 1942 und ihren Vater 1944 aus den Niederlanden ins Vernichtungslager Auschwitz.

Lilli überlebte: „Protestantische Kirchenmitglieder empfingen mich und ein paar Mitschüler in einem Kinderheim in Le-Chambon-sur-Lignon ein Jahr danach, jedoch nach kurzer Zeit fanden wiederum Verhaftungen statt, denen Transporte nach Deutschland in Konzentrationslager folgten…“

Erinnerung

Diesem Artikel fehlt ein Foto des „Stolpersteins“. – Wer ein passendes Bild hat, dessen Copyright-Bedingungen es erlauben, es im Stadtwiki zu verwenden, der lade es doch bitte hoch.

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Lilli Braun am 27. Januar 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeldschule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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