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Lore Hirsch

Von Stadtwiki

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Stolperstein am Osterfeld

Lore Hirsch (geboren 16. Juli 1924 in Pforzheim) war Schülerin in Pforzheim und Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung.

Inhaltsverzeichnis

Schule und Familie

Lore besuchte eine Privatschule: „Dann kam 1937 wie ein Blitz aus heiterem Himmel der Beschluss, dass alle Privatschulen geschlossen würden… Die Eltern schickten sie nicht ans Hilda-Gymnasium, „da 1935 der Antisemitismus schon sehr groß war und die jüdischen Kinder darunter sehr zuleiden hatten… so kam ich also an die jüdische Schule - ich glaube schon, dass man den Unterricht als Getto-Schule bezeichnen kann“, gemeint ist das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeldschule.

Erinnerung

„Als ich das von Ihnen beigelegte Bild betrachtete, wusste ich sofort wieder, dass unser Klassenzimmer im Parterre auf der linken Seite lag und dasjenige der kleineren Schüler auf der anderen Seite, wo Fräulein David unterrichtete“.

Lores Vater wurde Ende 1938 aus dem KZ Dachau entlassen:

„Jetzt wussten wir, dass es allerhöchste Zeit war, aus Deutschland wegzugehen… am 28.8.1939, vier Tage vor Kriegsausbruch, verließen wir unsere alte Heimat und entkamen über die grüne Grenze nach Basel“.

Der Familie Hirsch gelang 1939 die Flucht in die Schweiz.

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Lore Hirsch am 27.1. 2011 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.

Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.

Literatur

Weblinks

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