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Manfred Aschner (später: Fred Ashner)

Von Stadtwiki

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Manfred Aschner, später: Fred Ashner (geb. 14. Juni 1930 in Meissen ; gest. 1. Mai 1945 in Tröbitz) war ein Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Er hat die „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) überlebt. Er war der Sohn des Geschäftsführer des Kaufhauses Schocken: Kurt Aschner. Sie wohnten an der Wilferdinger Str. 9 in 75179 Pforzheim. Ein Stolperstein erinnert an seine ermordeten Eltern.

Familie

Er wurde als Sohn von Kurt Aschner und Hedwig Aschner (geb. Guttmann) geboren.

Schicksal

Im Herbst 1938 flüchtete er mit seinen Eltern in die Niederlande, wo sie die Gestapo 1942 gefangen nahm. Sie wurden anschließend am 29. September 1942 in das Lager Westerbork deportiert. 1944 wurden sie in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert. Er wurde zusammen mit seiner Mutter in einem "Verlorenen Zug" mit dem Ziel Theresienstadt gesetzt. Er entkommt im März 1945 dem Lager in einem der "verlorenen Züge" bei Tröbitz. Mit Hilfe des Roten Kreuzes gelang ihm die Flucht nach Holland, wo er seinen Schulabschluss machte. Anschließend emigrierte er in die USA und änderte seinen Namen in Fred Ashner. Im Jahr 1952 kehrte er als Soldat besuchte er für einen Tag Pforzheim . Im September 2013 war er zum Anlaß der Verlegung der Stolpersteine für seine Eltern für drei Tage in Pforzheim.


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