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Robert Friedrich Mayer

Von Stadtwiki

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Robert Friedrich Mayer (* 1880 Maulbronn; † 1956)

Ausbildung

Er lernte nach dem Besuch der Realschule in Knittlingen under Höheren Bürgerschule in Bretten bei seinem Schwager Hugo Kaiser das Druckerhandwerk. Robert Mayer arbeitete in verschiedenen Druckereien auf der schwäbischen Alb, in Stuttgart und Wermelskirche, wo er seine spätere Frau Maria geb. Klaucke kennen lernte (Heirat 1905 in Stuttgart).

Zeitung

Er übernahm die von seinem Schwager geleitete elterliche Druckerei in Maulbronn und gab die Zeitung "Maulbronner Bürgerfreund", später "Maulbronner Tagblatt", für den Oberamtsbezirk Maulbronn heraus. Die Zeitung wurde als offizielles Amtsblatt vom nationalsozialistischen "Braunen Sender" ab 01. September 1933 offizielles Bezirksamtsblatt. Im Gemeinderatsprotokoll der Stadt Maulbronn vom 19. September 1933 heißt es: "Der Vorsitzende (Bürgermeister August Kienzle) bemerkte hiezu, dass ihm diese Veröffentlichung die peinlichste gewesen sei, die er in den 17 Jahren seiner hies. Ortsvorstehertätigkeit bekanntgeben musste; er erblicke in dieser Massnahme selbst einen Prestigeverlust für die Oberamtsstadt, die ganz unbeteiligt ist und nicht einmal gehört wurde."

In den Rechnungsunterlagen der Stadt Maulbronn ist das "Maulbronner Tagblatt" bis ins Jahr 1941 nachgewiesen.

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Bücher

Außer der Zeitung gab Robert Mayer verschiedene lokalgeschichtliche Bücher, Klosterführer und den Titel "Bruder Ulricus" von Max Dürr, illustriert von Marianne Schneegans, heraus.

Nur durch gelegentliche Druckaufträge und den Laden der Frau konnte nach dem Zweiten Weltkrieg der Lebensunterhalt gesichert werden. Der Sohn ist der Kunstmaler Robs Mayer.


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