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Knittlingen

Von Stadtwiki

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Wappen Knittlingen.png
Knittlingen
Kreis: Enzkreis
Koordinaten: 49° 02′ N, 8° 75′ O
Höhe: 196 m ü. NN
Fläche: 26,33 km²
Einwohner: 7.820 Stand: 31.12.2008
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner/km²
Postleitzahl: 75438
Vorwahl: 07043
07045
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 19
75438 Knittlingen
Webpräsenz: www.knittlingen.de
Bürgermeister: Heinz-Peter Hopp
Lage von Knittlingen im Enzkreis
Knittlingen im Enzkreis.png
Das Rathaus
Die Kirche und das Faust-Museum in Knittlingen

Knittlingen ist eine Stadt im Enzkreis. Sie entstand durch Eingliederung der Gemeinden Kleinvillars (1972) und Freudenstein-Hohenklingen (1975).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Knittlingen liegt ziemlich genau zwischen Kraichgau und dem Stromberg.

Geschichte

Das Gebiet um Knittlingen war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Funde aus der Linearbandkeramik (5700-4900 v. Chr.) wurden in der Flur Ob Oberhofen, Altenhofen, Gigelberg, Scheuerbrunnen, Bergfeld und Büschlehof gemacht. Ebenso gibt es Funde aus der Hinkelsteinkultur (4900-4700 v. Chr.), Großgartacher Kultur (4700-4500 v. Chr.) und Rössener Kultur (4500-4300 v. Chr.). Aus der Urnenfelderkultur (1200-800 v. Chr.) fand man Scherben, eine Grababdeckung und ein Bronzeschwert. Siedlungsspuren sind auch in der Latene-Zeit nachweisbar (u.a. zwei Münzen).

Römische Spuren einer Wohnsiedlung finden sich nordöstlich im Flur "Feierabend" (Baureste), im Gewann "Büschle" (röm. Bauernhof, Mauerreste), im Gewann "Torfwiesen" (röm. Siedlung), im "Weissacher Tal"/"Oberhofen" (Baureste, Scherben), im Gewann "Lange Länder" (Mauerrester mehrere Gebäude) und im "Seeberg". In der Flur "Dürrwinkel" (Suttersbach) kamen Fragmente einer Säule, Hausteine, Ziegelreste und Scherben zu Tage, die vielleicht auf einen römischen Gutshof hindeuten. Im Knittlinger Ortskern wird eine Hofanlage oder befestigte Siedlung (Kastell-vici) vermutet, weshalb eine kontinuierliche Besiedlung denkbar wäre. Außerdem existierte zwischen Bretten und Knittlingen ein kleiner Tempel.

Reihengräberfunde im Nordwesten belegen, dass der Ort schon zur frühen Frankenzeit existierte. Unter dem Namen Cnudelingen ist die Gemeinde Knittlingen im Jahr 843 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von einem Personennamen *Knutil ab und hatte die Bedeutung "Grobian, grober Mensch" (vgl. mhd. knütel). Der Name hat den selben Ursprung wie der Karlsruher Vorort Knielingen (793 Cnutlingen).

Grundbesitz in Knittlingen hatten unter anderem die Klöster Lorsch, Weißenburg und Hirsau sowie mehrere weltliche Adelige wie die Markgrafen von Baden. Hauptbesitzer bis zum 13. Jahrhundert waren jedoch die Herren von Bretten. Im 12. Jahrhundert tritt ein Adelbert von Knittlingen urkundlich in Erscheinung. 1156 besaß das Kloster Maulbronn hier eine Grangie. Bis Mitte des 13. Jahrhunderts erwarb das Kloster fast den ganzen Ort von den Herren von Bretten. In dieser Zeit wird zwischen einem Unter-, Mittel- und Oberdorf unterschieden.

1360 wird Knittlingen vom Pfalzgrafen zerstört und steht danach unter dessen Schirmherrschaft.

1504 wurde der Ort württembergisch und damals erstmals als Städtlein bezeichnet.

Das ursprüngliche Knittlingen war durch eine Mauer umgeben und war damit wehrhaft. Außerhalb der Mauer befand sich ein See.

1840 offizielles Stadtrecht.

Teilweise gehörte früher Großvillars zu Knittlingen, seit 1972 ist es aber vollständig bei der Gemeinde Oberderdingen.

Knittlinger Ausbauorte sind Freudenstein, Hohenklingen und Diefenbach sowie die abgegangenen Orte Weißach, Oberhofen, Mäulbronn, Alter Hof und Hägenich.

Politik

Bürgermeister

Rund 67 Prozent der Bürger sprachen dem Diplom-Verwaltungswirt heinz-Peter Hopp das Vertrauen aus und wählten ihn am 10. November 2013 für eine dritte Amtszeit.

Gemeinderat

Gemeinderat der Stadt Knittlingen, Stand 2019
CDU 39,9 % Klaus Meiser, Martin Reinhardt, Bernd Vogt, Markus Scholl, Alexander Fink, Armin Dobler, Jörg Burmistrak
AL 27,7 % Petra Jankowski, Patricia Lopez Ramirez, Andreas Schwing, Heidi Braun, Moritz Knodel
SPD 27,2 % Michael Arnold, Gisela Dannecker, Jörg Steinhilper, Timo Steinhilper, Daniel Escalante Guzman
Parteilose WV 2,9 % Ralf Schwarzien

Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Knittlingen) mit aktuell 8 Einträgen

Partnerschaften

Die Gemeinde pflegt mit zwei spanischen Orten aus der Region Andalusien partnerschaftliche Beziehungen.

Verkehr

Knittlingen gehört zum Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) und zum Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Durch den Stadtteil Kleinvillars ist Knittlingen an die S-Bahn Linie S9 von Bruchsal nach Mühlacker angeschlossen. Außerdem fährt die Buslinie 143 nach Oberderdingen. Die Bundesstraße B35 ist die wichtigste Verkehrsanbindung der Stadt.

Bildung

Sehenswürdigkeiten

Kultur

Vereine

Persönlichkeiten

Automatisch generierte Listen
aus semantischen Verknüpfungen
in den jeweiligen Personenartikeln.

Ehrenbürger von Knittlingen

Geboren in Knittlingen

Gestorben in Knittlingen

Tätig in Knittlingen

Straßen

[bearbeiten]

Allmendring, Am Dreschplatz, Am Kirchberg, Am Mühlkanal, Arndtstraße, August-Lämmle-Straße, Außerhalb Etter
Bachweg, Badgasse, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Bauerbacher Pfad, Baumbachweg, Bergstraße, Bertha-Benz-Straße, Birkenweg, Bollwerk, Brahmsweg, Brandhälde, Brechgraben, Brettener Straße, Brucknerweg, Brunnenstraße, Burgstallstraße, Burgunderweg
Daimlerstraße, Danielstraße, Diefenbacher Straße, Dorfgraben, Dorfweg
Eckergasse, Eichendorffstraße, Eichenweg, Engentalweg, Esselbachstraße, Etzwiesen
Fauststraße, Fichtenweg, Finkenstraße, Frankenweg, Franz-Liszt-Weg, Freudensteiner Straße, Friedenstraße, Friedhofstraße, Friedrichstraße
Gartenstraße, Geisbergstraße, Germanenring, Goethestraße, Grabenstraße, Grillparzerweg, Gröner
Häldenweg, Hainweg, Hans-Heinrich-Ehrler-Straße, Hauffstraße, Hauffstraße, Hauptstraße, Haydnstraße, Hebelstraße, Heerweg, Heinestraße, Heinrich-Wieland-Straße, Hellerhof, Henry-Ehrenberg-Platz, Hermann-Löns-Weg, Hölderlinstraße, Hohenklingenstraße, Hunnenweg
Im Bergfeld, Im Gröner, Im Hanfland, Im Kessel, Im Kleinfeld, Im Köbler, Im Schänzle, Im Spechten, Im Weinblick, Industriestraße
Jahnstraße
Kalkofenstraße, Kantstraße, Keltenring, Kennedystraße, Kernerstraße, Kirchplatz, Kirchstraße, Kleiststraße, Knittlinger Straße
Lenaustraße, Lerchenstraße, Lessingstraße, Leuzestraße, Lindenstraße, Lindenweg, Lortzingweg, Lüßstraße
Marktstraße, Maulbronner Steige, Maulbronner Straße, Merowingerweg, Mozartstraße, Mühlweinbergstraße
Nicolaistraße
Oberer Steinweg, Ölbronner Straße, Ölwiesenstraße
Panoramastraße, Parkstraße, Paul-Kieselmann-Straße, Pfleghof, Pflegmühleweg, Pforzheimer Straße
Querstraße
Reutweg, Richard-Wagner-Straße, Richard-Wolf-Straße, Rilkeweg, Robert-Bosch-Straße, Römerweg, Rosenstraße
Scheffelstraße, Schießmauerweg, Schillerstraße, Schillingswaldstraße, Schönblickstraße, Schubertstraße, Schützenweg, Schulstraße, Schwabstraße, Seestraße, Seewiesenstraße, Silcherstraße, Sommerhaldenweg, Stephan-Gerlach-Straße, Stifterweg, Störrmühle, Stöckachstraße, Stockbachstraße, Stuttgarter Straße, Suebenweg
Talaue, Talstraße, Tannenweg, Theodor-Storm-Straße, Torstraße
Uhlandstraße, Unterer Steinweg, Untere Straße
Waldenserstraße, Weinbergweg, Weinsteige, Wetterkreuzstraße, Wiesenstraße, Wilhelm-Busch-Weg
Zeppelinstraße, Ziegelhütte

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Stadtteile Kleinvillars, Freudenstein-Hohenklingen und Knittlingen bilden zusammen die Stadt Knittlingen.

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